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| Deep-Sky Corner / Vul / M 27: Dumbbell Nebula |
Vul |
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Rektaszension:
19h 59m 36s
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Deklination:
+22° 43' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
1, 6 |
| Sky Atlas |
3 |
| Uranometria Vol. I |
162, 163 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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Aufnahme mit dem 200" Teleskop auf dem Mt. Palomar
(JPEG, 36.3kB)
Messier 27 oder der Hantelnebel ist wohl der auffälligste planetarische
Nebel des nördlichen Sternenhimmels. Er wurde im Juli 1764 von Charles Messier entdeckt.
T. W. Webb verglich den Nebel mit einer Hantel, da ihn die Form des Nebels an zwei miteinander
verbundene Massen erinnerte.
Der grosse scheinbare Durchmesser des PN's lässt darauf schliessen,
dass er sich relativ nahe zu uns befindet. Die berechneten Entfernungsangaben schwanken
von 300 bis 1250 Lichtjahren. Nimmt man an, dass sich der Nebel in einer Entfernung nahe
bei 900 Lichtjahren befindet, so wäre M 27 mit einem wahren Durchmesser von knapp 2.5
Lichtjahren einer der grössten PN's dieses Typs. Die durch spektroskopische Analyse
gefundene Expansiongeschwindigkeit von M 27 liegt etwa bei 27.3 km/s. Nach Messungen auf
astrometrischen Fotografien wächst der Nebel um etwa 1" pro Jahrhundert, nach anderen
Quellen sind es gar 7". Nimmt man an, dass die Expansionsrate relativ konstant ist,
so kommt man auf ein Alter des Nebels von etwa 48'000 Jahren, etwa zweieinhalbmal das
durchschnittliche Alter eines typischen, hellen planetarischen Nebels. Nach anderen Messungen
gelangt man auf ein Alter von 20'000 Jahren. M 27 besteht aus etwa 92% Wasserstoff, 7% Helium
und Spuren von Sauerstoff, Stickstoff, Neon, Schwefel und Argon. Diese Gase leuchten in
spezifischen Wellenlängen, sehr stark leuchtet M 27 auf der O-III Linie von doppelt
ionisiertem Sauerstoff. Um den hellen Nebel, der etwa 5.8' im Durchmesser misst ist noch
ein schwacher Halo mit 15.2' Durchmesser.
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Aufnahme von B. Blank und D. Mihajlovic
(JPEG, 50.8kB)
Der Zentralstern ist etwa 13.8 mag hell und hätte bei der Entfernung dann etwa die
halbe Leuchtkraft der Sonne. Wie in allen planetarischen Nebel ist der er ein abnormaler,
heisser blauer Zwerg oder Sub-Zwerg mit dem Spektrum, das dem einer vergangenen Nova
ähnelt. Die berechnete Oberflächentemperatur liegt etwa bei 85'000 Kelvin. K.
M. Cudworth vom Yerkes Observatorium stellte fest, dass der Zentralstern
möglicherweise ein physischer Doppelstern ist. Der Begleiter ist ein
gelblicher Stern 17. Magnitude, etwa 6.5" in Richtung 214° vom
Hauptstern entfernt. Mit der vorher angenommen Entfernung sind die beiden
Sterne etwa 1800 AU voneinander entfernt und haben die absoluten
Helligkeiten von +6.2 mag und +9.7 mag. Der erste zeigt ein ziemlich
kontinuierliches Spektrum und regt mit seiner starken UV-Strahlung den Nebel
zum leuchten an.
| Planetarischer Nebel:
M 27, NGC 6853, PK 60-3.1: Dumbbell Nebula |
| R.A.
19h 59m 36s
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Dec.
+22° 43' 00"
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Diam.
5.8' / 15.2'
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p Mag.
7.6m
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v Mag.
7.3m
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* Mag.
13.8m
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Wie findet man den Hantelnebel?
Südlich von Albireo im Sternbild
Cygnus liegt
Vulpecula. Darin sind
aber kaum Sterne, anhand derer man sich orientieren könnte - doch das kleine, markante
Sternbild Sagitta ist diesbezüglich sehr
nützlich: Der Stern gamma Sagittae besitzt etwa dieselbe Rektaszension wie der
Hantelnebel. Richtet man das Fernrohr so aus, dass der Stern am westlichen Bildrand im Okular
erscheint und bewegt es dann etwa drei Grad in Richtung Norden, so gelangt man einfach zum
Hantelnebel.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.