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| Deep-Sky Corner / Sct / Messier 11: Wild Duck Cluster |
Sct |
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Rektaszension:
18h 51m 06s
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Deklination:
-06° 16' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
12 |
| Sky Atlas |
15, 16 |
| Uranometria Vol. I+II |
295 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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Abb.1: 30'x30' Ausschnitt aus dem STScI Digitized Sky Survey
[si1]
Messier 11 ist ein aussergewöhnlich prächtiger offener
Sternhaufen, der am nördlichen Rand der Schildwolke liegt. Er wurde 1681
von Gottfried Kirch am Berliner Observatorium entdeckt. Im Jahre 1715 wurde
der Haufen von Edmund Halley in seiner kurzen Liste nebelhafter Sterne
aufgenommen. Der englische Geistliche Wm. Derham scheint der erste zu sein,
der den Sternhaufen 1732 in Einzelsterne aufzulösen vermochte. Selbst
Charles Messier war im Mai 1764 imstande, den Sternhaufen in Einzelsterne
aufzulösen, doch da er in kleineren Teleskopen wie ein Komet aussah, nahm
er ihn in seiner Liste auf. Mehrere Sterne des Haufens formieren sich zu einem
"V" mit der Spitze nach Norden. Admiral Smyth verglich diese Figur mit einem
Schwarm fliegender Wildenten, worauf der Spitzname des Haufens
zurückzuführen ist: Wildenten-Haufen
Dieser offene Sternhaufen gehört zu den kompaktesten des
Milchstrassensystems. In kleinen Fernrohren mit geringer Vergrösserung
gleicht er auf den ersten Blick einem lockeren Kugelsternhaufen. Etwa 500
Sterne heller als 14 Magnituden können in M 11 gezählt werden.
Mindestens 400 davon sind echte Mitglieder des Haufens. Die Zahl der
Mitgliedssterne heller als 16.5 Magnituden beläuft sich auf etwa 870. Die
totale Masse des Haufens wird auf etwa 2900 Sonnenmassen geschätzt, worin
etwa 800 Sonnenmassen für noch unentdeckte Begleitsterne berücksichtigt sind.
Entfernungsangaben liegen etwa im Bereich von 5400 bis 5800 Lichtjahren. Die
Sonne in derselben Entfernung erschiene uns gerade mal 15.9 Magnituden hell.
Es ist offensichtlich, dass alle Sterne von M 11 leuchtkräftige Riesen
sind. Sterne 11. Grösse strahlen etwa mit der 10'000-fachen Leuchtkraft
der Sonne. Gemäss dem aufgezeichneten Farbmagnituden-Diagramm handelt
es sich bei den meisten Mitgliedssternen um A- und F-Sterne der Hauptreihe,
doch mindestens ein Dutzend sind gelbe und rote Riesen. Das Alter des Haufens
wird auf etwa 500 Mio. Jahre geschätzt.
Die 10 Bogenminuten umfassende Zentralregion des Haufens misst etwa 15
Lichtjahre im Durchmesser. Die Dichte beträgt demnach etwa 83 Sterne pro
Kubikparsek, was einem mittleren Abstand von Stern zu Stern von weniger als
einem Lichtjahr entspricht. Bewohner eines Planeten im Zentrum von M 11
würden über sich einen Himmel bestückt mit mehreren hundert
Sternen erster Grössenklasse und etwa 40 oder so mit einer scheinbaren
Helligkeit von der drei bis 50-fachen des Sirius sehen. Die Dichte ist nur
wenig geringer als die von lockeren Kugelsternhaufen. Es existieren noch ein
paar galaktische Sternhaufen mit einer ähnlichen Dichte (z.B. NGC 2158 in
Gemini und NGC 6791
in Lyra), doch M 11 ist der am nächsten
gelegene. M 11 liegt näher als die Schildwolke und ist nicht direkt in
ihr eingebettet. [bk4]
| Offener Sternhaufen:
M 11, NGC 6705: Wild Duck Cluster |
| R.A.
18h 51m 06s
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Dec.
-06° 16' 00"
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Mag.
5.8m
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Diam.
13'
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No.*
.
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Br.*
8.00m
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Auffindkarte zu Messier 11:

Karte mithilfe von XEphem [pr4]
erstellt.