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| Deep-Sky Corner / Sco / Messier 7 & NGC 6444, NGC 6453, B 287 |
Sco |
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Rektaszension:
17h 53m 54s
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Deklination:
-34° 49' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
18 |
| Sky Atlas |
22 |
| Uranometria Vol. II |
377 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
Bei Messier 7 handelt es sich um einen grossen und brillianten
offenen Sternhaufen, der leicht von blossem Auge erkannt werden kann. Er wurde
bereits im Katalog von Ptolemäus erwähnt und in der lateinischen
Übersetzung aus dem 16. Jahrhundert des Amalgest erscheint er
zusammen mit M 6 als Girus ille nebulosus. Der
arabische Name Tali al Shaulah ist das Äquivalent der lateinischen
Übersetzung von Ulug Beg's Titel: Stella nebulosa quae sequitur aceleum
Scorpionis (die dem Stachel des Skorpion folgen). Hevelius
führt M 7 in einer 1690 publizierten Liste auf und der Haufen erscheint
ebenfalls in W. Derhams kurzer Katalog von "nebelhaften Sternen" im Jahre 1730.
M 7 ist das südlichste von Messier verzeichnete Objekt.
Der Sternhaufen M 7 erscheint aus unserer Blickrichtung vor zahlreichen,
weit entfernten Milchstrassensternen projiziert. Die Entfernung beträgt
etwa 600 Lichtjahre. Das Zentralgebiet bedeckt etwa 30 Bogenminuten. Der
Haufen enthält 80 Sterne heller als 10. Grössenklasse in einem Feld
von 1.2° Durchmesser. Die Gruppe erinnert an
Praesepe (M44) im Sternbild
Cancer, jedoch etwas kleiner.
Spektralstudien ergaben, dass die Gruppenmitglieder heller als 7.5 Magnituden
sich bereits aus der Hauptreihe heraus entwickelt haben. Das Alter des Haufens
wird auf etwa 260 Millionen Jahre geschätzt - älter als die
Plejaden, doch viel jünger als
Kugelsternhaufen. Der Haufen enthält acht spektroskopische und mindestens
drei visuelle, jedoch sehr enge Doppelsterne von 0.1" bis 0.5"
Komponentenabstand. [bk4]
| Offener Sternhaufen:
M 7, NGC 6475 |
| R.A.
17h 40m 06s
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Dec.
-34° 49' 00"
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Mag.
3.3m
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Diam.
80'
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No.*
80
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Br.*
5.60m
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| Dunkelnebel:
B 287 |
| R.A.
17h 54m 24s
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Dec.
-34° 12' 00"
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Opacity
5
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Dim.
25'x15'
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Im Schatten von M 7 steht NGC 6444. Dreyer beschrieb den offenen
Sternhaufen etwas euphorisch als sehr gross und sehr reich an Sternen von
12. und 13. Grössenklasse. [cd3]
| Offener Sternhaufen:
NGC 6444 |
| R.A.
17h 49m 30s
|
Dec.
-34° 49' 00"
|
Mag.
.
|
Diam.
12'
|
No.*
8
|
Br.*
11m
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NGC 6453: 4.2'x4.2' Ausschnitt aus dem STScI Digitized Sky Survey
[si1]
NGC 6453, ein schwacher Kugelsternhaufen liegt westlich im Blickfeld
von M 7. Er wurde erstmalig im Juni 1837 von John Herschel bemerkt. Der Kern
erscheint lediglich mit etwa einer Bogenminute Durchmesser.
[bk4]
| Kugelsternhaufen:
NGC 6453 |
| R.A.
17h 50m 54s
|
Dec.
-34° 36' 00"
|
v Mag.
9.8m
|
Diam.
3.5'
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Conc.
4
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Anmerkung: Etwa in Blickrichtung zum offenen Sternhaufen M 7 liegen noch
fünf kleine planetarische Nebel: PK 355-4.1, PK 355-4.2, PK 355-4.3,
PK 356-3.3 und PK 356-4.1. Nach vereinzelten Distanzmessungen aus der
1992er-Ausgabe des Strasbourg-ESO Catalogue of Galactic Planetary
Nebulae [cd2] liegen vermutlich
alle weit hinter dem offenen Sternhaufen. Sie besitzen eine Ausdehnung von
wenigen Bogensekunden und bewegen sich in der 13. und 14. Grössenklasse
- sie dürften somit wenig interessant sein. Auf der Auffindkarte wurden
sie dennoch aufgeführt.
Auffindtip für die Sternhaufen:
Der offene Sternhaufen Messier 7 ist ziemlich einfach aufzuspüren, zumal er
in gute Nächten schon von blossem Auge sichtbar ist. Er befindet sich auf der
Verbindungslinie von Al Nasl (gamma
Sagittarii) und G Scorpii, auf dem Drittel
näher zu G Scorpii. Zur Identifikation der einzelnen kleinen PN bediene man sich
des Close-Ups der Auffindkarte.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.