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| Deep-Sky Corner / Sco / Messier 6: Butterfly Cluster |
Sco |
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Rektaszension:
17h 40m 06s
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Deklination:
-32° 13' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
18 |
| Sky Atlas |
22 |
| Uranometria Vol. II |
376, 377 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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Abb. 1: 30'x30' Ausschnitt aus dem STScI Digitized Sky Survey
[si1]
Die Entdeckung von Messier 6 wird gewöhnlich P. L. de Cheseaux
im Jahre 1746 zugeschrieben, obwohl der Kugelsternhaufen von blossem Auge
sichtbar ist und bereits zusammen mit M 7
im Katalog von Ptolemäus erschien. Die beiden scheinen Girus ille
nebulosus in der 1551 Ausgabe von Amalgest zu sein und wurden
ebenfalls in Ulug Beg's Sternenkatalog als die Stella nebulosa quae
sequitur aculeum Scorpionis (die Wolkigen, die dem Stachel des Skorpion
folgen) aufgeführt. De Cheseaux war jedoch vermutlich der erste, der in
M 6 einen Sternhaufen erkannte. Der Haufen erhielt seinen Namen aufgrund seines
Aussehens, das einem Schmetterling ähnelt. Die markanteste Formation sind
zwei geschwungene Sternreihen von je etwa fünf Sternen, welche die Fühler
des Schmetterlings darstellen sollen.
Der visuell hellste Stern in M 6 ist BM Scorpii. Es handelt sich dabei um
einen Riesen der Spektralklasse K0-K3. Er ist ein halbregelmässig
Veränderlicher und variiert in einem Zyklus von etwa 850 Tagen um etwa
zwei Magnituden. Der Stern befindet sich an der nordöstlichen
Flügelspitze des "Schmetterlings" (vgl. Abb. 1). Bei
den meisten anderen Sternen handelt es sich um B-Typen der Hauptreihe.
Das Alter des Haufens wird auf rund 100 Millionen Jahre geschätzt;
älter als die Plejaden, doch weniger als die
Hälfte des Alters vom nahegelegenen Haufen M 7.
In einem Bereich von 54 Bogenminuten Durchmesser wurden 80 Haufenmitglieder
identifiziert. Dies ergibt eine zentrale Sterndichte von rund 25 Sternen pro
Kubikparsek oder eine gemittelte Dichte von 0.6 Sternen pro Kubikparsek
für den ganzen Haufen (1 pc = 3.26 ly). Die Figur des "Schmetterlings"
ist etwa neun Lichtjahre breit, doch der gesamte Durchmesser des Haufens
misst etwa 20 Lichtjahre. Distanzmessungen variieren in einem Bereich von
etwa 1300 bis 2000 Lichtjahren, meist findet man jedoch Angaben im unteren
Bereich. [bk4]
| Offener Sternhaufen:
M 6, NGC 6405: Butterfly Cluster |
| R.A.
17h 40m 06s
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Dec.
-32° 13' 00"
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Mag.
4.2m
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Diam.
33'
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No.*
80
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Br.*
6.17m
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Auffindtip für den Schmetterlingshaufen:
Der Schmetterlingshaufen befindet sich unmittelbar über dem mit
Giftstachel bewehrten Schwanz des Skorpions.
In klaren Sommernächten ist der offene Sternhaufen auch von blossem Auge
sichtbar. Am besten beginnt man mit der Suche in der Mitte des Dreiecks Al
Nasl - 45 Ophiuchi - Shaula, so wie es die Auffindkarte
nebenan zeigt. Zeigt sich ein reicher, offener Sternhaufen im Blickfeld, so
überprüft man nochmals die Lage des Fernrohrs, denn man könnte
ja aus Versehen bei Messier 7 weiter südöstlich
gelandet sein. In dem Gebiet sind noch einige andere offene Sternhaufen
anwesend, doch keiner ist so auffällig wie die beiden Messier-Haufen.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.