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| Deep-Sky Corner / Pup / Messier 46 & NGC 2438 |
Pup |
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Rektaszension:
07h 41m 48s
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Deklination:
-14° 49' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
9, 15 |
| Sky Atlas |
12, 19 |
| Uranometria Vol. II |
274, 275 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
Messier 46 ist ein reicher offener Sternhaufen an einer wunderschönen Lage im
Milchstraßenband auf dem Achterdeck des Argo Navis. Charles Messer entdeckte
1771 diesen Sternhaufen. Er konnte den Haufen aber nur teilweise auflösen und glaubte,
die Sterngruppe enthielte ein wenig Nebel. Ein Indiz dafür, daß die optische
Leistung seiner Fernrohre vom heutigen Standpunkt aus nicht gerade überragend war.
Mindestens 150 Sterne (Burnham) zwischen 10. und 13. Größenklasse sind als
Gruppenmitglieder erkannt worden, vermutlich sind es aber gegen die 500. Die hellsten Sterne
in dem Haufen sind blaue Riesen nahe der Spektralklasse A0, jeder mit etwa der 100fachen
Sonnenleuchtkraft. Die Entfernungsangaben des Haufens variieren von 3200 bis 6000 Lichtjahren.
Die gesamte integrierte Helligkeit des Haufens beträgt etwa 6.6 mag und die scheinbare
Ausdehnung 25' bis 30'.
| Offener Sternhaufen:
M 46, NGC 2437 |
| R.A.
07h 41m 48s
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Dec.
-14° 49' 00"
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Mag.
6.1m
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Diam.
27'
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No.*
100
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Br.*
8.68m
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Abb. 1: Aufnahme mit dem AAT von David Malin
(JPEG, 39.1kB)
Ein besonderes Juwel im offenen Sternhaufen M 46 bildet der planetarische Nebel
NGC 2438, der dem Beobachter innerhalb des Haufens, etwa 7' vom Zentrum entfernt,
erscheint. Der PN wurde erstmals von Sir William Herschel verzeichnet.
Eine Zugehörigkeit des PN's zum Sternhaufen wird ausgeschloßen, da die beiden
unterschiedliche Radialgeschwindigkeiten besitzen. Die Distanz des PN's wird mit 3300
Lichtjahren angegeben, was einen wahren Durchmesser von 70'000 AU oder etwas mehr als ein
Lichtjahr ergibt. Es scheint, als ob der PN vor dem eigentlichen Haufen liegt, doch die
Distanz beider Objekte ist nicht genau genug bekannt um dies definitiv sagen zu können.
Der Zentralstern erscheint visuell etwa 17.5 mag hell, ist aber wegen seiner starken Strahlung
im blauen und UV-Bereich relativ einfach zu fotografieren. Die berechnete
Oberflächentemperatur beträgt etwa 75'000 Kelvin.
| Planetarischer Nebel:
NGC 2438, PK 231+4.2 |
| R.A.
07h 41m 48s
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Dec.
-14° 44' 00"
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Diam.
> 66"
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p Mag.
10.1m
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v Mag.
10.8m
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* Mag.
17.5m
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Abb. 2: Ausschnitt aus dem STScI Digitized Sky Survey
(GIF, 7kB)
Noch weiter nördlich von M 46 liegt der schwache planetarische Nebel Minkovski 18
(PK 231+4.1). Er ist mit einer integrierten Helligkeit von 15.0 mag und einem scheinbaren
Durchmesser von 32" wesentlich unauffälliger als NGC 2438.
| Planetarischer Nebel:
M 1-18, PK 231+4.1 |
| R.A.
07h 42m 12s
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Dec.
-14° 21' 00"
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Diam.
32"
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p Mag.
-
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v Mag.
15.0m
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* Mag.
19.1m
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Wie findet man den Sternhaufen mit den PNs?
Östlich vom Kopf des Grossen Hundes (Canis Maior) etwa auf gleicher Höhe wie gamma
CMa und etwa fünf Grad südlich von alpha Monocerotis liegt der helle offene
Sternhaufen M 47, welcher in klaren Nächten schon gut von bloßem Auge sichtbar ist.
Etwa ein Grad in östlicher Richtung von diesem liegt M 46, der sich durch wesentlich mehr
aber feinere Sterne von M 47 unterscheidet. Am nördliche Rand von M 46 liegt der
planetarische Nebel NGC 2438. Zur genauen Identifizierung von M1-18 bediene man sich des
Ausschnitts des STScI Digitized Sky Surveys.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.
Beschreibung mit 200mm Öffnung:
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Abb. 4: Zeichnung: 200mm SCT (20.2.1995 Bruno Bleiker)
Obwohl der planetarische Nebel NGC 2438 ziemlich schwach ist, fällt er im Okular
sofort auf. Das Objekt bleibt allerdings mehr oder weniger strukturlos. Im Zentrum ist ganz
schwach eine Verdünnung des Gases sichtbar. Der Zentralstern ist mit 17.5 mag visuell
nicht erkennbar. Die Verwendung des OIII-Filters brachte keine nennenswerte Verbesserung. Der
Nebel hebt sich zwar stärker von der Umgebung ab, aber Strukturen treten kaum zu Tage.
Die Kontraste in der oberen Zeichnung sind verglichen mit dem Anblick im Teleskop
überhöht. Umgebungssterne sind oben aus Zeitgründen und der schierer Anzahl
wegen keine eingezeichnet.
Bruno Bleiker
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Abb. 5: Zeichnung: 200mm SCT (4.1.1997 Philipp Heck)
Als erstes fällt die runde, leicht ovale Form dieses kleinen Ringnebels auf. Der
breite Ring ist gleichmässig hell und ohne Nebel-Filter gut erkennbar. Innerhalb
des Rings ist der Nebel etwas schwächer. Der visuelle Eindruck wird im System von
Vorontsov-Velyaminov als PN mit Ringstruktur und gleichmässigem Scheibchen (IV+II)
zutreffend festgehalten.
Etwa im Zentrum des Nebels erkennt man mit direktem Sehen eine stellare Auffhellung, die
man als Zentralstern annehmen könnte. Die Helligkeit des Objekts war eindeutig
schwächer als der nahe Stern im Süd-Süd-Osten. Der Zentralstern von NGC 2438
hat aber eine Helligkeit von 17.5 mag, was jenseits der visuellen Möglichkeiten
eines 8-Zoll-Teleskops liegt. Es handelt sich hierbei um einen der unzähligen Sterne des
offenen Sternhaufens M46.
Philipp Heck
Beschreibung mit 500mm Öffnung:
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Abb. 6: CCD-Aufnahme: ST6, 500mm Newton, Sternwarte Bülach (8.2.97 Stefan Meister)
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