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| Deep-Sky Corner / Peg / M 15 & Pease 1 |
Peg |
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Rektaszension:
21h 30m 00s
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Deklination:
+12° 10' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
13 |
| Sky Atlas |
16, 17 |
| Uranometria Vol. I |
210 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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Ausschnit aus dem STScI Digitized Sky Survey
(JPEG, 97.1kB)
Messier 15 ist ein wunderschöner Kugelsternhaufen und wurde im September 1746 von
Maraldi während der Suche nach dem de Cheseaux Kometen dieses Jahres entdeckt. Im Jahre
1764 wurde M 15 von Charles Messier unabhängig nochmals gefunden. Doch er konnte ihn
mit seinen Fernrohren allerdings noch nicht auflösen und beschrieb ihn als runden Nebel
ohne Sterne darin. Sir William Herschel war möglicherweise der erste, der die wahre Natur
von M 15 feststellte.
Bemerkenswert an diesem Kugelsternhaufen ist die intensive Brillianz der Zentralregion, wo
sich unzählige Sterne dicht zusammenzudrängen scheinen. Die Zentralregion ist nicht
exakt rund, sondern leicht elliptisch in Richtung PA 35° und misst etwa 20" im
Durchmesser. Auf lang belichteten Aufnahmen sind verschiedene schlecht definierte dunkle
Flecken zu erkennen, ähnlich wie diese in M 13. Vermutlich weist M 15 die dichteste
Zentralregion aller Kugelsternhaufen in unserer Galaxis auf.
Sorgfältige Analysen der Sternverteilung lassen vermuten, dass die Sterne zu
einem Zeitpunkt fern in der Vergangenheit gegen das Zentrum von M 15 konvergierten. Dieser
Kollaps dürfte erst vor ein paar Millionen Jahren eingesetzt haben - ein sehr kurzer
Augenblick, wenn man das hohe Alter des Haufens von etwa 12 Mrd. Jahren berücksichtigt.
Es wird vermutet, dass dafür ein massives Schwarzes Loch verantwortlich ist, denn
M 15 ist auch eine Quelle für Röntgenstrahlung.
Der integrierte Spektraltyp des Kugelsternhaufens beträgt etwa F3 und die totale
Leuchtkraft etwa das 200'000fache der Sonne. M 15 enthält rund 30'000 Sterne, vorwiegend
rote Riesen mit der absoluten Helligkeit von -2 mag. Eine grosse Anzahl von Variablen,
hauptsächlich des RR Lyrae Typs, wurde in M 15 entdeckt. Die Entfernung von M 15 wird auf
32'000 bis 50'000 Lichtjahre geschätzt und er nähert sich uns mit einer
Geschwindigkeit von etwa 110 km/s. Bei einem mittleren Wert dieser Entfernungen hat M 15 etwa
einen Durchmesser von ungefähr 130 Lichtjahren.
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HST-Detailaufnahme von der Zentralregion
(JPEG, 84.7kB)
Das Inset der nebenstehenden Aufnahme des Hubble Space Telescopes miss etwa
1.6 Lichtjahre in der Kantenlänge und zeigt die Kernregion. Es handelt sich um ein
dreifach-Falschfarbenkomposit von Bildern aus dem ultravioletten, blauen und sichtbaren Licht,
so dass die Farbe der Sterne ungefähr auch dessen Oberflächentemperatur
wiedergibt: Heisse Sterne erscheinen blau und kühlere rot-orange.
| Kugelsternhaufen:
M 15, NGC 7078 |
| R.A.
21h 30m 00s
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Dec.
+12° 10' 00"
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v Mag.
6.0m
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Diam.
12.3'
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Conc.
4
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Ein erstaunliches und seltenes Merkmal des Kugelsternhaufens M 15 ist die
Anwesenheit des kleinen planetarischen Nebels Pease 1, der sich an der
nordöstlichen Seite des Haufens befindet. Der PN miss etwa 3" im
Durchmesser und wurde 1927 erstmals von F. G. Pease auf Fotoplatten des
100"-Teleskops auf dem Mt. Wilson entdeckt. Das Emissionsspektrum des PN
ist ziemlich kontinuierlich mit ein paar hellen Linien. Messungen der
Radialgeschwindigkeit des Nebels und der des Haufens bestätigten
tatsächlich eine Zugehörigkeit zu M 15.
| Planetarischer Nebel:
Pease 1, PK 65-27.1 |
| R.A.
21h 30m 00s
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Dec.
+12° 10' 00"
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Diam.
3"
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p Mag.
14.9m
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v Mag.
15.5m
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* Mag.
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Auffindtip für M 15:
Der Kugelsternhaufen Messier 15 liegt vor den Nüstern des geflügelten
Pferdes Pegasus. Verlängert man die Linie der sieben Grad voneinander entfernten
Sterne Biham (theta Pegasi) und Enif (epsilon Pegasi) um weitere vier Grad in
Richtug Nordwesten, so stösst man auf den Kugelsternhaufen.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.