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| Deep-Sky Corner / Oph / NGC 6309: Box Nebula |
Oph |
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Rektaszension:
17h 14m 04s
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Deklination:
-12° 54' 36"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
12 |
| Sky Atlas |
15 |
| Uranometria Vol. II |
292 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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© National Geographic Palomar Observatory Sky Survey
NGC 6309 ist ein planetarischer Nebel ungewöhnlichen Aussehens. Auf der Fotografie
der Schmidtkamera auf Palomar Mountain (Bild links) ist der innere Bereich des Nebels
stark überbelichtet und es sind den Spiralarmen einer Galaxie ähnliche Loops
zu sehen. Diese bei PN eher seltene Struktur zeigt sich beispielsweise auch auf Bildern
von NGC 4361 im Raben (Corvus). Das gängige Klassifikationsschema von
Vorontsov-Velyaminov beschreibt NGC 6309 als ein PN mit abnormaler Form (Typ VI) und
einer unregelmäßigen Scheibe mit Spuren eines Ringes (+Typ IIIb). Letzteres ist wohl
eher eine Fehlklassifikation die vielleicht auf die Loops zurückzuführen ist.
Der schwache Zentralstern des Nebels wurde 1995 mit dem Hubble Space Telescope
(HST) genauer untersucht. Die unglaublich hohe Auflösung der HST-Bilder zeigte erstmals,
daß der Box Nebula eigentlich zwei Zentralsterne hat! Der Abstand der beiden
Sterne liegt unter einer Bogensekunde, sie sind deshalb mit konventionellen Teleskopen von der
Erdoberfläche aus kaum zu trennen.
| Planetarischer Nebel:
NGC 6309, PK 9+14.1 |
| R.A.
17h 14m 04s
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Dec.
-12° 54' 36"
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Diam.
> 16"
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p Mag.
10.8m
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v Mag.
11.5m
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* Mag.
13m
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© 1996, Philipp Reza Heck
Wie findet man die Kiste?
Um den Box Nebula in einem Fernrohr zu betrachten genügt ein 'einschrittiger
Starhop' von Sabik (Eta Ophiuchi) knapp 3 Grad nach Norden und leicht nach Osten, so
daß man sich genau 1.5 Grad westlich vom Stern Ny Cauda Serpentis befindet. In einem
Wide-Field-Okular sollte der kleine Nebel dann neben einem 8.6-mag hellen Stern erscheinen.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.
Beschreibung bei 200mm Öffnung:
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Zeichnung bei 226fach, ohne O-III Filter. (PhH)
Der Box Nebula erscheint als kleines längliches Nebelfleckchen und steht
nördlich eines 8.6 mag hellen Vorder- oder Hintergrundsterns, der physikalisch nichts mit
dem Nebel zu tun hat.
Schon bei 68facher Vergrößerung kann man die längliche Form erkennen. Bei
226fach gibt sich die Form deutlicher und man kann eine Art 'Rückgrad' erkennen: Der
Längsachse entlang ist der Nebel etwas heller. Der Nebel sieht ähnlich aus, wie eine
ferne Galaxie, der man fast auf die Kante blickt. Die seitlichen Loops (siehe POSS-Aufnahme
oben) blieben jedoch selbst bei dunklem Himmel und bei der Verwendung eines O-III Filters
unsichtbar! Bei 200mm Öffnung bringt die Verwendung eines Nebelfilters bei NGC 6309 keine
Kontrastverbesserung und ist deshalb hier nicht zu empfehlen.
Der schwache Zentralstern (13m nach Hynes) zeigte sich auch bei guten
Beobachtungsbedingungen nicht. Dies liegt wohl daran, dass sich das schwache Sternchen nur
schwer vom relativ hellen Zentralteil des Nebels abhebt.
© 1996, Philipp Reza Heck
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20.12.2006 23:36 Uhr, Philipp Heck
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