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| Deep-Sky Corner / Mon / NGC 2261: Hubble's Variable Nebula, Santa Claus |
Mon |
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Rektaszension:
06h 39m 12s
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Deklination:
+08° 44' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
9 |
| Sky Atlas |
11, 12 |
| Uranometria Vol. I |
182, 183 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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Abb. 1: Fotografie der National Optical Astronomical Observatories
Wie viele interessante Deep-Sky Objekte, die heute dem Amateur zugänglich sind, wurde
auch NGC 2261 von William Herschel im 18. Jahrhundert entdeckt. Anfangs dieses Jahrhunderts
wurde dann die namensgebende Entdeckung gemacht: Der berühmte Astronom Edwin Hubble
stellte aufgrund von Fotografien fest, daß sich Helligkeit und Form des Nebels von Zeit
zu Zeit ändern. Es konnten zwei verschiedene Ursachen gefunden werden:
- Im Nebel befindet sich ein unregelmäßig veränderlicher Stern,
R Monocerotis, dessen Helligkeitsschwankungen bis zu vier Größenklassen
betragen.
- R Monocerotis wird zeitweise von Staubwolken verdeckt, bestimmte Gebiete des Nebels
erhalten dann kein Sternlicht mehr und sind verdunkelt. Veränderungen können in
größeren Teleskopen während kurzen Zeiträumen wie Monaten, Wochen und
sogar Tagen sichtbar werden!
| Heller diffuser Nebel:
NGC 2261: Hubble's Variable Nebula, Santa Claus ~ |
| R.A.
06h 39m 12s
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Dec.
+08° 44' 00"
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Dim.
3.5'x1.5'
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Type
E+R
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ph Brt.
1-5
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Color
2-4
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Wegen der eigentümlichen Form von NGC 2261, welche an einen langbärtigen Mann
erinnert, der in einen langen, dicken Wintermantel eingehüllten ist, wird dieser Nebel
auch Santa Claus Nebula genannt. Dazu kommt noch, daß er besonders gut im
Winter während der Weihnachtszeit zu beobachten ist.
© 1996, Philipp Reza Heck
Wie findet man Hubbles Variablen Nebel?
Hubble's Variable Nebula liegt etwa auf halber Strecke zwischen xi Geminorum und
dem Rosette Nebula, dessen offener Sternhaufen in dunklen Nächten schon von
bloßem Auge gesehen werden kann. Der offene Sternhaufen NGC 2264 mit dem 4.7 mag Stern
15 Monocerotis liegt etwa ein Grad entfernt in Richtung elf Uhr und kann ebenfalls schon
von bloßem Auge erkannt werden. Da Hubble's Variable Nebula relativ klein ist,
hilft der 30'-Closeup in der Karte beim aufsuchen.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.
Beschreibung bei 200mm Öffnung:
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Abb. 3: Zeichnung: 200mm SCT (7.09.96 Stefan Meister)
Die Beobachtung von NGC 2261, ist stark von den atmosphärischen Bedingungen
abhängig! Es handelt sich um ein relativ helles und kleines Objekt, darum kommt es hier
besonders auf die Luftruhe (Seeing) an, ob Struktur erkennbar ist oder nicht.
Bei schlechtem bis mittelmäßigem Seeing beobachte ich mit
Vergrößerungen zwischen 100- und 150fach, bei mittelmäßig bis guten
Verhältnissen zwischen 150- und 200fach und bei guten bis sehr guten Bedingungen gehe
ich auch über 200fach. (Dies gilt für ein Spiegelteleskop mit 20 cm Öffnung und
2 m Brennweite.)
Beim Betrachten von Hubbles Variablem Nebel erkenne ich drei Bereiche: (I) den Stern R
Monocerotis an der Spitze des Nebels, (II) den hellen, südlichen Bereich der den Stern
enthält und (III) das nördlich anschließende schwächere Gebiet. Die
Grenze zwischen Gebiet II und III verläuft unregelmäßig. Bei gutem Kontrast ist
diese deutlich sichtbar.
Wegen der Veränderlichkeit des Nebels ist es lohnenswert Skizzen am Teleskop
anzufertigen. Hubbles Variabler Nebel ist eines der wenigen Deep-Sky-Objekte an dem der
Amateur-Astronom innert kurzer Zeit sichtbare Veränderungen feststellen kann - er ist
damit eines der interessantesten und spannendsten Objekte!
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Abb. 4 (links): Zeichnung: 20cm-SCT (8.12.1994 Philipp Heck)
Abb. 5 (rechts): Falschfarbendarstellung der Bereiche I bis III (siehe Text)
© 1996, Philipp Reza Heck
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20.12.2006 23:36 Uhr, Philipp Heck
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