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| Deep-Sky Corner / Lyr / Offener Sternhaufen NGC 6791 |
Lyr |
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Rektaszension:
19h 20.7m
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Deklination:
+37° 51'
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
6, 7 |
| Sky Atlas |
8 |
| Uranometria Vol. I |
118 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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Abb.1: 30'x30' Ausschnitt aus dem STScI Digitized Sky Survey
[si1]
Im Sternbild der Leier stehen nur wenige helle Deep-Sky-Objekte. Unter den wenigen befindet
sich der offene Sternhaufen NGC 6791 an der östlichen Sternbildgrenze. Seine
Entfernung wird mit ca. 17'000 Lichtjahren angegeben. Das Alter liegt bei ca. 7,1 Milliarden
Jahren, womit NGC 6791 zu den älteren Haufen gehört. Der bisher älteste bekannte
Sternhaufen ist NGC 188 mit ca. 11 Milliarden Jahren. Beobachtungsdaten zu diesem Haufen sind
recht spärlich - Burnham beschränkt sich auf ein spiegelverkehrtes Bild, im
NGC steht nur das dürftige «vF». Ausführlicher schreibt der
«Saguaro Astronomy Club» in seiner Datenbank V6.0:"! vF, L vRi, *F", womit er
auch ziemlich recht hat - siehe unten.
| Offener Sternhaufen:
NGC 6791 |
| R.A.
19h 20.7m
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Dec.
+37° 51'
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Mag.
9.5m
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Diam.
15'
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No.*
300
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Br.*
13.00m
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Auffindtip für NGC 6791:
Der offene Sternhaufen NGC 6791 liegt 9 Grad östlich von Vega. Einfacher findet er
sich, wenn man vom 4.4mag hellen Stern theta Lyrae 1 Grad nach Osten schwenkt. Man
beachte allerdings Helligkeit und Grösse des Haufens und wähle dementsprechend die
Vergrösserung am Fernrohr so, dass der Himmelshintergrund schon recht dunkel ist.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.
Beschreibung bei 200mm Öffnung:
Mit 200mm Öffnung sieht man wenige, mässig helle Sterne vor einer grossen, runden,
mattleuchtenden Fläche. Diese Sterne sind vermutlich Vordergrundsterne und damit nicht dem
Haufen zugehörig. Bis etwa 100facher Vergrösserung erscheint diese Fläche neblig
bis körnig - je nach atmospärischer Transparenz. Richtig aufgelöst ist sie
nicht. Der Haufen erinnert in Bezug auf Sterndichte und Helligkeit stark an den Kugelhaufen
NGC 5053.
Frank H. Leiter
Beschreibung bei 450mm Öffnung:
Bei grosser Öffnung kann man den offenen Sternhaufen ziemlich leicht übersehen. Hier
gilt es die Vergrösserung ein wenig zurückzunehmen. Man sieht den Haufen sehr
schön in sehr viele schwache Einzelsterne aufgelöst.
Frank H. Leiter