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| Deep-Sky Corner / CMa / Heller diffuser Nebel NGC 2359 |
CMa |
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Rektaszension:
07h 18m 36s
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Deklination:
-13° 12' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
9, 15 |
| Sky Atlas |
12 |
| Uranometria Vol. II |
274 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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Aufnahme von David Malin mit dem 3.9m-Anglo Australian Telescope (JPEG, 204kB)
Der seltsame Gasnebel, der heute als NGC 2359 bezeichnet wird, wurde im Jahre 1785 von
William Herschel entdeckt. Dessen Sohn, John Herschel, erinnerte der Anblick des Nebels
an eine Büste, die Kopf und Schultern darstellt.
Es handelt sich um einen Emissionsnebel um einen 10.4 mag hellen Wolf-Rayet Stern (WR).
Diese Sterne zeichnen sich durch sehr hohe Temperaturen und einen extrem starken Massenverlust
durch Sternwinde aus. Wie auch beim Bubble Nebula im Sternbild Cassiopeia wurde auch
hier durch die starken Sternwinde eine sphärische Gasblase gebildet. Wenn der dichte
Sternwind auf das umgebende interstellare Medium trifft, kommt es zu gewaltigen Kollisionen
und Verwirbelungen. Spektralanalysen zeigen denn auch, dass der Nebel aus einem Gemisch von
Sternwindmaterie und interstellarem Medium besteht.
Der westliche Teil dieses Nebelgebildes trägt die Bezeichnung IC 468, da er
sehr viel lichtschwächer als der restliche ist und somit erst später bemerkt und im
Index-Katalog vermerkt wurde. Meist wird heute diese IC-Nummer jedoch vernachlässigt.
[?]
| Heller diffuser Nebel:
NGC 2359, IC 468 |
| R.A.
07h 18m 36s
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Dec.
-13° 12' 00"
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Dim.
9'x6'
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Type
E
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ph Brt.
2-5
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Color
3-4
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Wie findet man den Wolf-Rayet Nebel?
NGC 2359 liegt im nordöstlichen Teil des Grossen Hunds (CMa).
Man findet ihn auf der etwa dreifachen Verlängerung des Vektors von iota zu gamma
Canis Majoris, zwischen den beiden offenen Sternhaufen NGC 2374 und NGC 2345. Der Nebel hat
etwa dieselbe Deklination wie diese beiden Sternhaufen und liegt etwa auf dem östlichen
Drittel näher zu NGC 2374.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.
Beobachtung mit 200mm Öffnung:
Ohne Filter offenbart sich NGC 2359 lediglich als schwaches, diffuses Leuchten. Sobald
man aber ein OIII-Filter montiert, wird das Objekt zu einem Augenschmaus! Um den 10.4 mag
hellen Wolf-Rayet Stern wird der hellere Bereich am Rand der Gasblase sichtbar. Ausserdem
zeigen sich drei 'Arme' die vom Randbereich der Blase ausgehen und dem Nebel ein
eigentümliches Aussehen verleihen.
Beobachtung mit 300mm Öffnung:
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Zeichnung: 300mm f/4 Newton (Stefan Meister)
Die Beschreibung des Objekts bei 300mm Öffnung entspricht etwa der bei 200mm.
Der Nebel ist bei der grösseren Öffnung heller und der Kontrast der Nebelstrukturen
stärker, so dass feinere Details erkannt werden können. Der Einsatz eines OIII-Filters
bringt auch hier einen deutlichen Gewinn.
Beobachtung mit 1m Öffnung:
Bei schlechten Bedingungen (dünne Wolken, eiskalter heftiger Mistral) erschien NGC 2359
ohne Filter auch im 1m-Teleskop von Puimichel nur als diffuser, strukturloser Nebel.
Der Einsatz eines OIII-Filter änderte jedoch alles: Es zeigte sich ein kontrastreicher,
grün leuchtender Nebel mit unglaublichen Strukturreichtum! Der Anblick der sich uns
bei einem Meter Teleskopöffnung erbot, kam sehr nahe an photographische Aufnahmen heran
(siehe AAT-Bild oben). Es zeigte sich eine am Rand heller werdende Blase in deren Zentrum der
helle WR Stern sass. Die von der Blase ausgehenden 'Arme' zeigten eine unregelmässige
Helligkeitsverteilung.