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Deep-Sky Corner
Lateinischer Name:
Apus
Deutscher Name:
Paradiesvogel
Aps

Paradiesvogel

Karte
Benachbarte Sternbilder:
Ara Cha Cir Mus Oct Pav TrA
Kulmination um Mitternacht:
21. Mai
Deklinationsbereich:
83°S ... 67°S
Fläche am Himmel:
206°2
Sichtbarkeit von Europa:
immer unter Horizont
Atlas (2000.0) Karte
Cambridge Star Atlas: 20
Sky Atlas: 25, 26
Uebersichtskarte von Alfred Binggeli

Geschichte:

Die Herkunft dieses Sternbild wird meist Johann Bayer in seiner Uranometria von 1603, dem ersten Atlas des gesamten Himmels, zugeschrieben. Er hatte es von Aufzeichnungen zahlreicher Seefahrer der südlichen Hemisphäre aus dem vorhergehenden Jahrhundert übernommen, darunter auch Amerigo Vespucci. Bayer formte insgesamt zwölf neue Sternbilder. [bk7]

Sternbild:

Apus ist ein unscheinbares Sternbild nahe am Himmelssüdpol, südlich von Triangulum Australe und besitzt eine Fläche von 206 Quadratgrad. Das markanteste Merkmal ist eine kleine Formation aus vier Sternen, die an einen Esslöffel erinnert. Das Sternbild kulminiert um Mitternacht etwa am 21. Mai, ist aber von Mitteleuropa aus nicht sichtbar. [bk9, bk15]

Interessante Objekte:

Hellste Sterne:
alpha Apodis
beta Aps
gamma Aps
delta1/delta2 Aps

Kugelsternhaufen:
IC 4499
NGC 6101

Galaxien:
NGC 5612
NGC 5967



Literatur
[bk7] Der grosse Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath und Wil Tirion; Kosmos Verlag; ISBN 3-440-05787-9
[bk9] Drehbare Sternkarte SIRIUS von H. Suter-Haug; Hallwag-Verlag, Bern
[bk15] Hartung's Astronomical Objects for Southern Telescopes by David Malin and David J. Frew; Melbourne University Press 1995; ISBN 0-522-84553-3


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20.12.2006 23:36 Uhr, Bernd Nies

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